Wahlveranstaltung_Landtagswahl_BHKT
HWK Potsdam/Weitermann

Handwerk im Fokus der Politik?

Diskussion zur Landtagswahl mit Spitzenkandidaten

Volles Haus beim brandenburgischen Handwerk am 14. August im Märkischen Gildehaus in Caputh bei der Diskussion mit Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Brandenburg. Gemeinsam mit Moderatorin Britta Elm fühlte das Handwerk in einer sachlich geprägten Diskussion den Kandidaten auf den Zahn: Welche Rolle spielt das Handwerk in Brandenburg in den kommenden Jahren? Wer überzeugt mit seinen Konzepten bei der Fachkräftesicherung, zu Bildungsfragen, bei Bürokratieabbau oder Infrastrukturentwicklung und Energiewende?

In seiner Begrüßung appellierte der Präsident des Handwerkskammertages des Landes Brandenburg, Robert Wüst, dass der Zusammenhalt im Land Brandenburg und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen des Landes oberste Priorität haben. Er kritisierte die These des Präsidenten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint Gropp, zur Konzentration von Investitionen auf Wachstumszentren. „Ob Uckermark, Prignitz oder Lausitz – die meisten unserer Handwerksbetriebe sind in ländlichen Regionen beheimatet. Und gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind es doch, die regional verankert zu sozialer und wirtschaftlicher Stabilität beitragen, nicht nur was Arbeits- und Ausbildungsplätze angeht. Dies in Frage zu stellen, in dem man dazu rät, künftig nur noch in Ballungszentren zu investieren, gefährdet den sozialen Frieden dabei nicht nur im Land Brandenburg.“ sagte Wüst.

An der Diskussionsrunde nahmen teil: SPD – Helmut Barthel,  FDP – Axel Graf Bülow, AfD – Andreas Kalbitz, Bündnis 90/ Die Grünen – Ursula Nonnemacher, CDU – Ingo Senftleben, Die Linke – Sebastian Walter.

 

Ines Weitermann
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